Aktuell am köcheln:  Knackige Winterbrösel // Knackige Winterbrösel

RSS Feed abonnieren!

Grünkraftblog

More MedienXperimente

Winterwerk

Hallo –

endlich blicke ich aus meinem Fenster mal wieder in eine wahrhaft
winterliche Landschaft, wie wir sie seit 1979 nicht mehr hatten.

Ich wollte mich schon früher melden, aber dann bebte Haiti dazwischen.
Wer das Hispaniola-Kapitel in meinem Zucker-Buch gelesen hat wird sich
erinnern, daß ich mich in der DomRep vor allem mit den Haitianern gut
verstand, diese auffallend freundlich auf meine optische Exotik
reagierten.

Angesichts der schrägen Berichterstattung nach dem Beben und der mehr als
spannenden Infoflut die über mich hereinbrach – vor allem durch Ned
Sublette – entschloß ich mich spontan, fast alles andere erstmal liegen zu
lassen und, teils in Nachtschichten, ein Heft über Haiti zu basteln. Wer
das Hispaniola-Kapitel in meinem Zucker-Buch gelesen hat wird sich
erinnern, daß ich mich in der DomRep vor allem mit den Haitianern gut
verstand, diese auffallend freundlich auf meine optische Exotik
reagierten. Dank dreier Sponsoren, die einen Teil der Druckkosten covern,
traue ich mich da jetzt ein kleines Büchlein draus zu machen. Falls noch
jemand sponsoriert, auch umfangreicher oder gar mit farbigen Bildern.
Vom ersten Recherchestapel habe ich einiges ins Netz gestellt,
check here: Der Grüne Zweig 270 im Katalog ; danach wurde es zu viel an Infos, zumal ich
mich nun auf die Printversion konzentriere.

Der Umfang steht noch nicht fest, ich habe drei Wochen in die Recherche
gesteckt und bin nun seit dem Vollmond am Schreiben … Und wenn ich
fertig geschrieben habe steht auch der Umfang fest – wobei ich versuche
mich kurz zu fassen. Es ist auf jeden Fall eine Unterstützung, wenn
derweil schon Interesse in Form von Vorbestellungen oder gar weitere
Druckkostenzuschüsse eingehen.
Ende Februar sollte es in Druck gehen, dann im MÄrz erscheinen.

Das angekündigte Buch zum Thema ‘Haare’ muss derweil warten. Auch da ist
die umfangreiche Recherche abgeschlossen, es fehlen mir nur ein paar
Wochen Schreib-Muße. In meiner 1911-Ausgabe der 27-bändigen Encyclopaedia
Britannica folgt ‘Haiti’ direkt nach ‘Hair’. Dort fand ich den ersten
Hinweis auf die deutschen Piratenjäger vor Haiti – 1902 …

Zu Mark Twains 100. Todestag plan(t)e ich einen Nachdruck meines
deutschpsrachigen Twain-in-Heidelberg-Buches (die englischsprachige
Ausgabe gehört seit Jahren zu den Verlagsrennern, naja -walkern.) – aber
dann sind in beiden Druckereien, die das Buch in den vergangenen Jahren
gedruckt haben, die Vorlagen/Filme verschwunden bzw entsorgt. Ich fand
immerhin noch die Papier-Druckvorlagen, aber angesichts des
Haiti-Büchleins weiß ich noch nicht, ob die die nun entstehenden
Mehrkosten (alles scannen etc.) verkraften kann.

Am 22. April findet im Mannheimer Kulturhaus Käfertal eine Veranstaltung
zu Mark Twain statt, „Twain ohne Huck Finn & Tom S.“

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Geomantie HAGIA CHORA findet
sich auf den Seiten 10 & 11 ein von mir verfasster Nachruf auf meinen
Freund und Autor John Michell.

Neuro & Jon Hanna verdankt die Welt, dass unser ‘Kein Knast für
Drogen’-T-Shirt wieder im Handel ist – wenn auch nicht durch uns, sondern
via http://usualredant.spreadshirt.de

Micky Remans Tausendfüßler-Märchen gibt es Dank des Autors nun auch
akkustisch, als Transmitter CD 15.
So fängt die Geschichte an: “Es war einmal ein kleiner Tausendfüßler….”
Vom Milchholen bei der Tausendeuterkuh bis zum Kribbeln im 108. linken Fuß
führt uns das kosmische Märchen über Berg und Tal bis ins
Rüsseldrachenland mit seinem sonderbaren König und einem verlockenden
Jobangebot.
Ersonnen und ersponnen hat das der Weltbildreisende Micky Remann im Jahre
1982 in Nepal, eigentlich gedacht als Gutenachtgeschichte für zwei
Mädchen, die danach erst recht nicht einschlafen konnten. Flugs wurde die
Geschichte aufgeschrieben und in einem nepalesischen Privatstudio als
Hörspiel aufgenommen. Auch in der Digitalfassung hat “Das Märchen vom
Tausendfüßler im Rüsseldrachenland” nichts von seinem atemberaubend
knisterndem Himalya-Charme eingebüßt.
Mitwirkende: Ludmilla Hungerhuber, Götz Hagmüller, Herbert Tichy, Micky
Remann und viele improvisierte Geräusche.

Meine beiden Weinheim-Regional-Schriften sind Dank Carsten Labuda und der
örtlichen Linken kotenlos in Digitalform via
http://www.tauschring-weinheim.de/ abrufbar. Zum einen das Buch
Der Rote Turm zu Weinheim, a. d. J. 1990 (62 MB)
incl. der unglaublichen Geschichte des Jonathan Wolrab von Micky Remann

und die ebenfalls vergriffene Broschüre

Der Turm rockt(e)!, a. d. J. 2005 (43 MB)
incl. dem unglaublichen Schriftwechsel zwischen Werner Pieper und der
Stadtverwaltung Weinheim

Mehr Neues, wenn der Schnee wieder geschmolzen bzw. das Haiti-Buch fertig it.

Mit flockigen Grüßen aus dem Odenwald

pi

PS.
Der ursprüngliche Brösel war etwas gehaltvoller, da sind zwei längere
Texte verschwunden, sorry.

Kommentare

Hinterlassen Sie eine Meinung:

Add your comment. Preview then Submit.


Hidden


Textile-Hilfe