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Edition Rauschkunde
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Berichte über Selbstversuche mit LSD und Psilocybin 1961. "Wer hätte in dieser Zeit, die ihren politischen und technischen Wahnideen bedenkenlos (auch im ›Frieden‹) Millionen von Menschenleben opfert, das moralische Recht, vom ›schlechten Beispiel‹ und der ›Sittenverderbnis‹ zu reden, die von weintrinkenden Mönchen, haschischrauchenden Sufis oder pilzessenden Indianerpriestern ausginge ...

Während seiner Studienaufenthalte in den Jahren 1958 und 1960 im Iran hatte sich der schweizer Ethnologe, Religionswissenschaftler und Pionier der Psychonautik Rudolf Gelpke (1928-1972) mit der Rolle von Opium und Haschisch in der Geistesgeschichte Persiens in Wort und Tat kundig gemacht.

"Diese Studien im Orient bildeten dann den äußeren Anlaß zu einem ersten Besuch bei Herrn Dr. Hofmann 1961." Kein Wunder, daß er diesen Text Albert Hofmann gewidmet hat, denn um zwei dessen Entdeckungen geht es hier: Zwischen April und September des selben Jahres kam es zu zehn LSD-Trips und neun Psilocybin Experimenten; drei davon mit einem Begleiter. Die andern sechzehn unternahm Gelpke ganz allein.

"Wer hätte in dieser Zeit, die ihren politischen und technischen Wahnideen bedenkenlos (auch im 'Frieden') Millionen von Menschenleben opfert, das moralische Recht, vom 'schlechten Beispiel' und der 'Sittenverderbnis' zu reden, die von weintrinkenden Mönchen, haschischrauchenden Sufis oder pilzessenden Indianerpriestern ausgingen ..."
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